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Death Cafe in Minden

 

Wie geht unsere Kultur, oder andere Kulturen, mit Tod um? Leben, um zu sterben? Was kommt nach dem Tod? Wie will ich beerdigt werden? Das sind Fragen, über die normalerweise nicht beim Kaffee geplaudert wird. In London, Berlin, Hamburg und vielen anderen Städten weltweit gibt es schon länger „Death Cafes“ – in Minden jetzt auch.


Am Sonntag, dem 7. Mai, findet zum ersten Mal ein „Death Cafe“ im Bürgerzentrum in Minden statt. Beginn ist um 15 Uhr. Weitere Termine in 2017, sind der 3. September und 5. November.


Der Ursprung der „Death Cafes“ liegt in London, wo zum ersten Mal eins von Jon Underwood ausgerichtet wurde. Mittlerweile gibt es mehrere hundert solcher Cafés weltweit. Die Idee folgt seiner Vision, den Tod aus der dunklen Ecke zu holen und ihn ins pralle Leben zu integrieren. Der Mensch sucht immer wieder nach neuen Möglichkeiten, mit seiner Angst vor dem Tod umzugehen. Heute ist es notwendig das Thema offensiv in den Vordergrund zu drängen, denn Tod findet immer noch zu sehr im Verborgenen statt. Interessierte treffen sich in gemütlicher Runde zu Kaffee und Kuchen und sprechen offen über das Thema Tod. Es ist keine Veranstaltung, auf der eine akute Krisen- oder Trauerbegleitung geleistet wird. Es ist ein Ort, sich über die eigene Vergänglichkeit, den Tod und das Sterben auszutauschen und mit Unbekannten ins Gespräch zu kommen.


Ein Team von Mitarbeitenden des Hospizkreises Minden freut sich jetzt auf das erste „Death Cafe“ im Mindener Land.

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