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Death Cafe – Reden über Tod

Sonntag, 7. Oktober | 15.00 Uhr | Kulturzentrum BÜZ am Johanniskirchhof in Minden | Eintritt frei

Nachdem die ersten Death Cafes im BÜZ von gut 30 Personen sehr gut angenommen wurden und es sinnerfüllte gute Gespräche gab, soll die Reihe fortgesetzt werden. Sterblichkeit und Tod ist etwas, was uns alle miteinander verbindet und was zum Leben dazugehört. Wir wollen an diesen Nachmittagen im Gespräch bei Kaffee und Gebäck über die verschiedenen Aspekte des Todes nachdenken: Wie geht unsere Kultur oder wie gehen andere Kulturen mit Tod um? Was kommt nach dem Tod? Wie will ich beerdigt werden? Es ist keine Veranstaltung, auf der eine akute Krisen- oder Trauerbegleitung geleistet wird. Es ist ein Ort, um sich über die eigene Vergänglichkeit, den Tod und das Sterben auszutauschen und mit Unbekannten ins Gespräch zu kommen.
Info: Das Gesprächsthema des Nachmittags kann der Tagespresse entnommen werden. Das Bewusstsein der eigenen Sterblichkeit soll erhöht werden, um das Leben erfüllter zu gestalten. Wir freuen uns auf Ihre Sicht der Dinge. Kommen Sie einfach vorbei!

 

Themen bisher

Juli 2018
Thema: Von der spirituellen Dimension von Sterben und Tod
Frage 1: Beeinflusst eine spirituelle Haltung Sterben und Tod?
Frage 2: Sehen wir unsere Toten wieder?


April 2018

Thema: Beerdigung und Bestattung
Frage 1: Erde, Wasser und Feuer – Braucht es einen Ort des Gedenkens? Wenn ja, wo ist dieser Ort?
Frage 2: Sollten meine „Lieben“ entscheiden, welcher Ort des Gedenkens für sie wichtig ist?


Januar 2018

Thema: Meine Beerdigung - Zwischen Ritual und Individualität –
Frage 1: Welche Trauerrituale kenne ich und bedeuten mir etwas?
Frage 2: Wie könnte meine Beerdigung ganz konkret aussehen?


November 2017

Thema: Tod zu sein
Frage 1: Was bedeutet es „tot“ zu sein?
Frage 2: Rufe ich den Tod oder holt er mich?


September 2017

Thema: Leben nach dem Tod
Frage 1: Gibt es ein Leben nach dem Tod?
Frage 2: Welchen Einfluss hat meine Vorstellung vom Leben oder Nichtleben – nach dem Tode, für mein Leben jetzt?


Mai 2017

Thema: Über Tod sprechen
Frage 1: Warum ist es so schwer über den Tod zu sprechen?
Frage 2: Was würde ich tun, wenn ich nur noch kurze Zeit zu leben hätte?

 

Death Cafes

Der Ursprung der „Death Cafes“ liegt in London, wo zum ersten Mal eins von Jon Underwood ausgerichtet wurde. Mittlerweile gibt es mehrere hundert solcher Cafés weltweit. Die Idee folgt seiner Vision, den Tod aus der dunklen Ecke zu holen und ihn ins pralle Leben zu integrieren. Der Mensch sucht immer wieder nach neuen Möglichkeiten, mit seiner Angst vor dem Tod umzugehen. Heute ist es notwendig das Thema offensiv in den Vordergrund zu drängen, denn Tod findet immer noch zu sehr im Verborgenen statt. Interessierte treffen sich in gemütlicher Runde zu Kaffee und Kuchen und sprechen offen über das Thema Tod. Es ist keine Veranstaltung, auf der eine akute Krisen- oder Trauerbegleitung geleistet wird. Es ist ein Ort, sich über die eigene Vergänglichkeit, den Tod und das Sterben auszutauschen und mit Unbekannten ins Gespräch zu kommen.

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